Wie kann ich Betroffenen zur Seite stehen?
Das Wichtigste ist: zuhören, glauben und Hilfe anbieten. Betroffene brauchen das Gefühl, ernst genommen zu werden, nicht belehrt. Vermeide es, Ratschläge zu geben oder die Situation zu bewerten – das kann dazu führen, dass sich Betroffene zurückziehen.
Achte auch auf deine eigenen Grenzen – niemand kann alles leisten. Versuche, nicht zu verurteilen, wenn Betroffene verdrängen oder schwierige Situationen ausgehalten haben. Schuld- oder Schamgefühle helfen nicht, sondern erschweren den Weg zur Heilung.
Manchmal sind schon das Dasein, Zuhören und das Wissen, wo professionelle Hilfe zu finden ist, das Wichtigste, was du tun kannst.
Wie kann ich mein Kind vor sexuellen Übergriffen schützen?
Kinder brauchen früh die Sicherheit zu wissen: Sie dürfen „Nein“ sagen. Niemand darf etwas mit ihrem Körper tun, was sie nicht möchten – egal, ob es sich um eine ältere Person, eine Bezugsperson oder jemanden in einer Machtposition (z. B. Lehrer, Traine) handelt.
Hilfreich ist, Kinder darin zu bestärken, ihre eigenen Gefühle wahrzunehmen, zu benennen und zu äußern. Dazu gehört auch, Körperteile klar zu benennen und ein gesundes Gefühl für den eigenen Körper zu entwickeln.
Eltern und Bezugspersonen können viel bewirken, wenn sie offen über Grenzen sprechen und Vertrauen fördern – ohne Angst oder Tabus
Wie erkenne ich, dass jemand betroffen sein könnte?
Verändertes Verhalten kann ein Hinweis sein: Manche Betroffene wirken ängstlich, ziehen sich zurück, sind ungewöhnlich unsicher oder suchen auffällig stark die Nähe bestimmter Personen. Eine ausführliche Darstellung findest du hier unter „Vermutung oder Verdacht: Sexuellen Missbrauch erkennen und richtig handeln“.
Was soll ich nun tun?
Das Wichtigste ist: zuhören, glauben und Hilfe anbieten. Betroffene brauchen das Gefühl, ernst genommen zu werden, nicht belehrt. Vermeide es, Ratschläge zu geben oder die Situation zu bewerten – das kann dazu führen, dass sich Betroffene zurückziehen.
Achte auch auf deine eigenen Grenzen – niemand kann alles leisten. Versuche, nicht zu verurteilen, wenn Betroffene verdrängen oder schwierige Situationen ausgehalten haben. Schuld- oder Schamgefühle helfen nicht, sondern erschweren den Weg zur Heilung.
Manchmal sind schon das Dasein, Zuhören und das Wissen, wo professionelle Hilfe zu finden ist, das Wichtigste, was du tun kannst.
Kinder brauchen früh die Sicherheit zu wissen: Sie dürfen „Nein“ sagen. Niemand darf etwas mit ihrem Körper tun, was sie nicht möchten – egal, ob es sich um eine ältere Person, eine Bezugsperson oder jemanden in einer Machtposition (z. B. Lehrer, Traine) handelt.
Hilfreich ist, Kinder darin zu bestärken, ihre eigenen Gefühle wahrzunehmen, zu benennen und zu äußern. Dazu gehört auch, Körperteile klar zu benennen und ein gesundes Gefühl für den eigenen Körper zu entwickeln.
Eltern und Bezugspersonen können viel bewirken, wenn sie offen über Grenzen sprechen und Vertrauen fördern – ohne Angst oder Tabus
Verändertes Verhalten kann ein Hinweis sein: Manche Betroffene wirken ängstlich, ziehen sich zurück, sind ungewöhnlich unsicher oder suchen auffällig stark die Nähe bestimmter Personen. Eine ausführliche Darstellung findest du hier unter „Vermutung oder Verdacht: Sexuellen Missbrauch erkennen und richtig handeln“.